Bei modernen Patentankern entscheidet heute vor allem das Schaufel- und Flunkendesign über die Haltekraft – sie graben sich aktiv in den Grund ein, statt das Schiff rein über ihr Eigengewicht zu halten. Dennoch bleibt das Mindestgewicht des Ankers ein zentraler Sicherheitsfaktor, der sich nach Bootslänge und Verdrängung (Gewicht des Schiffes) richtet.
Was Sie bei der Wahl des Gewichts beachten sollten:
Windangriffsfläche & Revier: Hochbordige Motorboote, Katamarane oder Yachten, die auch bei Starkwind auf Reede übernachten, sollten tendenziell eine Nummer schwerer wählen als reine Schönwetter-Tagesausflügler.
Kettenvorlauf nicht vergessen: Ein ausreichend schwerer Kettenvorläufer (oder eine durchgehende Kette) hält den Schaft am Grund flach und vervielfacht die Haltekraft des Ankers.
Handling an Bord: Bedenken Sie immer, ob der Anker von Hand geborgen werden muss oder ob eine elektrische Ankerwinde an Bord ist.